Viele neue Angebote für alle Altersgruppen sind jetzt im Programm des RWK, auch morgens kann die neue Sporthalle vom Sportverein genutzt werden. Schaut einfach mal vorbei. Genaue Infos hier. Weiter
Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,
liebe Sportlerinnen, liebe Sportler,
unser Sportverein Rot-Weiß Kiebitzreihe beging am 4. Juli 2003 seinen
75. Geburtstag.
Mit Stolz blicken wir anlässlich dieses Jubiläums auf das Erreichte
zurück!
Die große Mitgliederzahl (beinahe 1000) belegt, wie gern unser RWK von
Jung und Alt angenommen wird. Sie deutet auch auf die Vielfältigkeit der
Angebotspalette hin, die der RWK bietet. Diese Zahl ist auch ein Beweis dafür,
dass viele engagierte Leute als Funktionäre - egal ob im Vorstand, als
Spartenleiter, Übungsleiter, Trainer oder Betreuer - ein großes Maß
an Freizeit für unseren RWK aufbringen. Ich bin davon überzeugt, dass
alle Genannten nicht darüber nachdenken, welch eine hohe gesellschaftliche
Stellung sie dabei einnehmen, weil sie ganz einfach selbstlos ihren "Job"
ausüben!
Sport - und gerade Mannschaftssport - ist ein Stück Frieden.
Ob wir mit den Beinen, den Armen oder nur per Auge mitmachen, beim Mannschaftssport
erleben wir, mit wie viel Leidenschaft die Sportler bei der Sache sind. Inniger
ist eine Gemeinschaft kaum zu führen.
Auch Gegnerschaft ist offen zur Schau gestellt. Die Fronten sind klar, die Interessen
übersichtlich, Sieg oder Niederlage werden ausgefochten. Die Dinge verstehen
sich von selbst. Die Gemeinschaft ist groß, weil Sportler zu einem Team
gehören wollen, das sie auch braucht. Gerade Mannschaftssportler suchen
Gefährten, die gegebene Vorlagen verwerten und einspringen, wenn ein anderer
fällt. Alle wollen ihren "Kasten" sauber halten und wollen, dass
Schurken vom Schiedsrichter bestraft werden. Aber das Spiel ist gut.
Sportler wollen ihre Kräfte messen. In ihnen ist der Kampfgeist und auch
eine kleine Portion Bosheit. Aber Aggression muss nicht überwältigen.
Sie können Achtung vor dem Recht des anderen lernen. Die Selbstbeherrschung
mancher Spieler ist das eigentliche Wunder. Getreten zu werden und nicht zurück
zu treten und noch dem Überlegenen später zu gratulieren und mit ihm
die Hemden zu tauschen, das ist gekonnt.
"Stillstand ist Rückschritt" - dieses alte Sprichwort gilt sowohl
für den RWK als auch für die Gemeinde, nicht nur in diesem Jubiläumsjahr.
Wir alle sind stolz auf das, was wir in der Vergangenheit geleistet haben, egal
ob es um sportliche Leistungen geht oder aber um die Voraussetzungen durch Schaffung
von Sportanlagen, die in unserer Gemeinde beispielgebend sind, soweit es die
Außenanlagen betrifft.
Engagiert blicken wir in die Zukunft.
Mir geht dabei der Wunsch aller Sportlerinnen und Sportler nach einer größeren
und besseren Halle nicht aus dem Sinn. Daran werde ich weiter arbeiten.
Mit sportlichen Grüßen
Jens Bieber
Bürgermeister