Krav Maga ist hebräisch und bedeutet „Kontaktkampf“. Es versteht sich als reine Selbstverteidigung. Trainiert wird nur für den Ernstfall, also wenn man schnell und effizient auf eine Gefahrensituation reagieren muss. Es ist kein Wettkampf- oder Turniersport.

Ziel des Krav Maga ist es, Übergriffe – egal ob bewaffnete oder unbewaffnete – auf die eigene oder dritte Personen, abzuwehren.

Krav Maga ist darauf ausgelegt, schnelle und einfache, sehr effiziente Techniken zu vermitteln.
Dabei steigert regelmäßiges Training die Reflexe, Fitness und die Reaktionszeit. Zudem lernt man Gefahren besser zu erkennen. Es orientiert sich am Nachstellen von realitätsgetreuen Situationen des Alltags.
Du kannst also schon nach kürzester Zeit auf diverse Techniken zurückgreifen. Sie bauen aufeinander auf, um die Anwendbarkeit zu vereinfachen.
Es gibt keine Regeln – nur ein Ergebnis.

Mitmachen kann im Grunde jeder. Der Fitnesslevel spielt nur eine untergeordnete Rolle. Unser Training besteht in der Regel aus 2 Teilen – der praktischen Selbstverteidigung am Anfang und einem Fitnessteil am Ende.
Der Fitnesspart ist absolut freiwillig. Hier motivieren wir uns gegenseitig ohne Zwang.
Aber stet’s nach dem Motto – Jeder so wie Er/Sie kann!

Wir freuen uns über jede weibliche Unterstützung! Die Hälfte unserer Spartenmitglieder sind Frauen und genau so muss/soll das auch sein!

Bei uns ist das Mindestalter 18 Jahre. Nach oben gibt es fast keine Grenze.

Sportkleidung, Hallenschuhe, etwas zu trinken, Handtuch, falls vorhanden Tiefschutz und/oder Sport-BH und jede Menge Spaß!

Als schnell und einfach zu erlernendes Selbstverteidigungssystem ist Krav Maga ideal geeignet für vielbeschäftigte und sicherheitsbewusste Menschen. Wer ein abwechslungsreiches Training sucht, welches dazu noch unheimlich viel Spaß bringt, der ist bei uns genau richtig. Wir sind eine bunt gemischte Truppe von Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 60 Jahren. Wir verstehen uns als Team und treffen alle Entscheidungen zusammen.

Kostenloses Probetraining

Ein Einstieg in das laufende Training ist jederzeit möglich. Jedes Training beinhaltet ein anderes Thema (z.B. Abwehr von Würgeangriffen oder Schlagabwehr).
Wird eine Trainingsteilnahme ein- oder mehrmals nicht möglich sein, so ist das kein Problem. Der versäumte Trainingsinhalt wird an anderer Stelle wieder auftauchen und wird eben dann erlernt.

Trainingszeiten

 

Mittwochs von 19:30 – 20:45 Uhr in der Halle
Freitags von 19:30 – 21:00 Uhr in der Halle

Einfach mitmachen – wir freuen uns auf Dich!

Trainer

 

Torsten Grothe  

Kai Schüder

Stefan Piel

Spartenleitung

 

Sonja Piel

Stefan Piel

E-Mail: km_im_rwk@gmx.de

JJDC ist ein einfaches, wirkungsvolles Selbstverteidigungssystem, das auf Taktiken und
Bewegungen des Krav Maga und den Techniken des Ju Jitsu beruht.
JJDC ist reine Selbstverteidigung und keine Kampfkunst, es gibt keine Formen im JJDC.
JJDC ist moderne Selbstverteidigung die ohne fernöstliche Philosophie auskommt und funktioniert.

JJDC ist ein hoch modernes und äußerst effizientes Selbstverteidigungssystem. Es ist entwickelt worden, um Menschen in die Lage zu versetzen, Aggressionen jeder Art zu bewältigen. Deshalb haben auch körperlich schwächere Frauen und Männer mit diesem System die Chance, eine Bedrohung zu überstehen.
Im JJDC wurden das Selbstverteidigungssystem Krav Maga und die Kampfkunst Ju Jitsu in wesentlichen Teilen modifiziert.
Diese Anpassungen an die Erfordernisse der Gegenwart machen zu JJDC, zu einem effizienten und praxisorientierten Selbstverteidigungssystem.
JJDC schult den Kampf gegen einen oder mehrere eventuell bewaffnete Angreifer in beliebiger Distanz.
Ziel ist nicht der Sieg über einen Gegner, sondern das Meistern jeglicher Aggression und das Überleben von extremen Bedrohungen. Deshalb verzichtet JJDC auf artistische Elemente und unfunktionelle Techniken. Die Basis des Systems bilden natürliche, bei jedem bereits vorhandene Reflexe.
Diese müssen nicht erst langwierig eintrainiert werden und sind auch unter psychischen Druck schnell abrufbar.
Die Reflexe werden durch direkte, einfache und effiziente Techniken ergänzt.
Damit ist eine möglichst schnelle Beendigung der Aggression gewährleistet.

JJDC ist kein Kampfsport, sondern reine zweckorientierte Selbstverteidigung mit dem Ziel, mit einfachen Techniken maximalen Erfolg zu erreichen. Das JJDC Selbstverteidigungssystem ist ein progressives Kampfsystem für die Verteidigung auf der Straße. Es ist ein direktes und zweckgebundenes Verteidigungsprogramm, mit einfachen, in kurzer Zeit zu erlernenden Selbstverteidigungstechniken. Neben diesen Techniken wird größter Wert auf die Verinnerlichung und Umsetzung der Kampfprinzipien gelegt.
Dazu gehört auch eine besondere psychische Situationsschulung.
Gelehrt werden bestimmte Abwehr-, Box-, Tritt-, Ellenbogen- und Knietechniken, Schock- und Hebeltechniken sowie effektive Bodenkampftechniken.
Bei JJDC kommt es nicht auf die Schönheit der Bewegung an, es zählt lediglich die Effektivität.
Das System trainiert möglichst realitätsnahe Selbstverteidigungssituationen.
JJDC ist ein absolut zeitgemäßes und realistisches Kampfsystem.
Das heißt, es werden alle Distanzen gelehrt.
Auch das Umsetzungspotential der Techniken wird so realistisch wie möglich geschult, unter Berücksichtigung der psychischen Stressfaktoren, welche bei einem Angriff entstehen.

JJDC möchte auch untrainierte Menschen innerhalb kürzester Zeit auf ein hohes Niveau in der Selbstverteidigung zu bringen.
Dadurch ist es, unabhängig von Alter und Geschlecht, für jeden prinzipiell erlernbar.
Unterschiedliche körperliche Voraussetzungen sind kein Problem.
Schließlich kann auch jedes Opfer eines Angriffs werden.

JJDC vereint Techniken aus dem Krav Maga und Ju-Jitsu sowie auch zahlreiche Techniken aus weniger bekannten Kampfsportarten.
Das System soll die natürlichen menschlichen Reflexe so schulen, dass sie in bedrohlichen Situationen jeglicher Art effektiv eingesetzt werden können.
Bei JJDC müssen keine speziellen Abläufe eingehalten werden; die gelernten Grundbewegungen werden lediglich mit anderen dynamischen Zügen kombiniert.
Diese Improvisationsfreiheit erlaubt es, sich der betreffenden Situation schnellstmöglich anzupassen und seine persönliche Selbstverteidigung zu finden.
Neben den Grundbewegungen lehrt JJDC auch Techniken gegen einen oder mehrere bewaffnete Angreifer.
Besonderes Gewicht wird beim JJDC Training auf Schnelligkeit, Durchhaltevermögen, Stärke, Genauigkeit und Koordination gelegt.

Merkmale des Systems:
o Vermeidung (soweit möglich) von Verletzungen und Schutz des eigenen Lebens
o Einbezug natürlicher Reflexe
o Verkürzte Verteidigungs- und Angriffszeit
o Konzentration auf die Schwachstellen des menschlichen Körpers
o Nutzung aller „natürlicher Waffen“ des menschlichen Körpers
o Nutzung umliegender Gegenstände (Alltagsgegenstände)
o Keine festen Regeln

Besonderheiten:
Bei JJDC wird versucht, dem Anspruch Rechnung zu tragen, Schüler innerhalb kürzester Zeit auf ein hohes technisches Niveau zu führen.
Diesbezüglich steht JJDC im Gegensatz zu traditionellen Kampfsportarten, die dem Schüler erst nach jahrelangem Training das Erlernen von fortgeschrittenen Techniken ermöglichen.
Das System ist für Erwachsene jeden Alters erlernbar; unterschiedliche körperliche Verfassungen sind insofern kein Problem, als jeder Schüler das Training auf dem ihm entsprechenden Niveau
beginnt.

Vieles verändert sich im Laufe der Zeit, so auch JJDC.
Da JJDC kein traditionelles System ist, kann es sich weiterentwickeln.
Starre Systeme, die noch so wie vor Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten in ihrer Tradition und Form bestehen, stehen nicht auf demselben Stand wie Systeme, die sich der Zeit und den Gegebenheiten anpassen müssen.
In der heutigen Zeit verändern sich Gefahrensituationen, Waffen, Gesetze und viele andere Rahmenbedingungen ständig.
So wie Fahrzeuge, die vor 50 Jahren gebaut wurden, heute einfach nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards entsprechen, so muss sich auch ein Selbstverteidigungssystem wie JJDC laufend weiterentwickeln und immer wieder verändern, um den Anspruch auf Realitätsnähe und Praxisbezogenheit erheben zu können.
Aber nicht nur Technik und Taktik müssen sich anpassen, auch Trainingsmethodik und zielgruppenorientierter Unterricht ist maßgeblich.
Nicht der Mensch muss sich an das System anpassen, sondern das System an den Menschen.
Keine starren, fix vorgegebenen Bewegungsabläufe, sondern für den Einzelnen individuelle zugeschnittene Verteidigungsmethoden sind ausschlaggebend.
Darum unterscheidet sich JJDC nicht nur in vielen Einzelheiten, sondern auch im Ganzen von anderen Systemen unter den Namen Ju Jitsu, Ju Jutsu oder Jiu Jitsu.

Inhalte:
o Deeskalation
o Kommunikation
o Rollentraining
o Zugriffstechniken z.B. Zu Schutze Dritter
o Haltegriffe
o Transporttechniken
o Selbstverteidigung mit und ohne eigene Waffen
o Selbstverteidigung gegen Angriffe mit und ohne Waffen
o Selbstverteidigung, gegen mehrere be- oder unbewaffnete Angreifer
o Notwehrt/Nothilfeechniken
o Rechtliche Aspekte des Notwehrrechts laut Strafgesetzbuch

JJDC ist ein modernes und rationales System, das auf die westliche Mentalität zugeschnitten ist.
Neue Erkenntnisse der Trainingslehre werden berücksichtigt. Basis des Trainings ist nicht die Tradition, sondern die Effizienz in Bezug auf den Einzelnen.
Traditionelle Riten oder esoterische Betrachtungsweisen, wie sie in manchen asiatischen Kampfkünsten vorzufinden sind, gibt es im JJDC nicht.
Wir legen keinen Wert auf irgendeine Form des Personen- oder Graduierungskultes.
Der Instruktor/Trainer ist die Person, die bei der Erweiterung der persönlichen Selbstverteidigungsfähigkeiten behilflich ist und kein Objekt der Anbetung.
Wichtig ist uns ein vernünftiger, persönlicher Umgang miteinander und gegenseitiges Verständnis in einer möglichst angenehmen Trainingsatmosphäre.
JJDC ist ein lebendiges System, das sich ständig fortentwickelt und nach noch besseren Lösungen sucht.
Der einzigen und alleinigen Wahrheit gibt es nicht.
Deshalb stellen wir auch nicht den Anspruch, diese gefunden zu haben.
Die Behauptung, dass es die ultimative Vorgehensweise gibt – sozusagen eine universelle Lösung, mit der jeder Erfolg hat – halten wir für unseriös.
Unserer Erfahrung nach, muss ein vernünftiges Selbstverteidigungssystem variabel genug sein, damit jeder die individuell auf ihn zugeschnittene Lösung finden kann.
Wenn eine Person einen bestimmten technischen Ablauf aufgrund anatomischer Gegebenheiten nicht erlernen kann, dann bringt es nichts, wenn sie diese immer und immer wieder üben muss, nur weil der Großmeister des Systems diese Technik für besonders wertvoll erachtet.
Viel sinnvoller ist es, ein Alternativkonzept anzubieten, das auf die persönlichen Fähigkeiten Rücksicht nimmt, d.h. das System muss auf die individuellen Belange der Person angepasst werden, und nicht umgekehrt.

Nimmt man die Schlagzeilen der Medien ernst, so befinden wir uns in einer Zeit zunehmender Gewaltbereitschaft. Die Kriminalitätsrate ist sehr stark angestiegen und die Brutalität hat erschreckende Ausmaße angenommen.
Deutschlands Straßen sind unsicher geworden!
Wir wollen uns dieser Panikmache nicht anschließen.
Die Polizeistatistik zeigt zwar, dass einige Delikte wie z.B. Körperverletzung, Einbruch oder Gewalttaten gegen Frauen zugenommen haben, andere Delikte sind in ihrer Häufigkeit, aber gleich geblieben bzw. sogar rückläufig.
Wir wohnen, allen Schwarzsehern zum Trotz, in einem Land, in dem die Sicherheit des Einzelnen in der Regel gewährleistet ist.

Wenn jemand in eine Notwehrsituation kommt, dann hilft ihm keine Statistik der Welt.
Auch wenn der Ort, an dem man sich befindet, zu 99.9% sicher ist, so trifft es eine Person zu 100%.
Es ist dann auch nicht sehr tröstlich die Ausnahme zu sein.
Durch das Erlernen eines Selbstverteidigungssystems werden verschiedene Dinge erreicht.
Zunächst hat man die Möglichkeit, sich gegen Aggressionen zur Wehr zu setzen.
Dieses wiederum erhöht das Selbstvertrauen. Man fühlt sich nicht hilflos allem ausgesetzt, was einem widerfahren kann.
Die Überwindung der Angst und die damit gewonnene Selbstsicherheit erhöht die Lebensqualität des Einzelnen.
Man kann Gefahrensituationen realistischer einschätzen und wird in die Lage versetzt, in solchen Situationen vernünftig, d.h. der Lage angepasst, zu reagieren.
Dies trifft nicht nur für den Fall einer direkten Bedrohung zu, auch im Falle der Hilfeleistung bei der Bedrohung anderer (was allgemein als Zivilcourage bezeichnet wird) leistet eine Ausbildung in
JJDC eine wertvolle Hilfestellung.
Man lernt, Gefahrensituationen vernünftig einzuschätzen, und kann dann auch entscheiden, ob es sinnvoller ist, direkt einzugreifen oder die Polizei zu informieren.
Man erlernt daher durch diese Erweiterung der Kenntnis schlicht und einfach, besser und angemessener helfen zu können.
Ein weiterer positiver Effekt ist, dass durch eine Schulung der Selbstverteidigungsfähigkeit die Wahrscheinlichkeit, selbst Opfer zu werden, sinkt.
Die Erfahrung zeigt, dass Personen, die einen selbstsicheren Eindruck machen, seltener Opfer eines Gewaltverbrechens werden als andere.
Sollte es jedoch trotzdem zu einer Notwehrsituation kommt, so hat diese Person realistische Chancen, aus der Situation herauszukommen.
© 2014. JJDC (TG)

Kostenloses Probetraining

Ein Einstieg in das laufende Training ist jederzeit möglich. Jedes Training beinhaltet ein anderes Thema (z.B. Abwehr von Würgeangriffen oder Schlagabwehr).
Wird eine Trainingsteilnahme ein- oder mehrmals nicht möglich sein, so ist das kein Problem. Der versäumte Trainingsinhalt wird an anderer Stelle wieder auftauchen und wird eben dann erlernt.

Trainingszeiten

Mittwochs von 19:30 – 20:45 Uhr in der Halle
Freitags von 19:30 – 21:00 Uhr in der Halle

Einfach mitmachen – wir freuen uns auf Dich!

Trainer

 

Torsten Grothe  

Kai Schüder

Stefan Piel

Spartenleitung

 

Sonja Piel

Stefan Piel

E-Mail: km_im_rwk@gmx.de