Historie
Noch bis zum 100. Geburtstag von Rot-Weiss Kiebitzreihe:
Seit 1968 schreibt die Sparte Fussball beim Rot-Weiss Kiebitzreihe ihre Geschichte – von den ersten Meisterschaften in der Kreisklasse über die Zeit in der Bezirksklasse und die Sportplatzeröffnung 2001 bis zu den YoungSwans und dem SwansCup. Die Sparte Fussball wurde im Jahre 1968 gegründet, und voller Stolz können wir damalige Gründungsmitglieder auch heute noch in unseren Mitgliederlisten finden.
Die Chronik bis 2003 ist unser ursprünglicher Rückblick. Die Jahre danach ergänzen wir nach und nach – Erinnerungen, Fotos und Zeitungsartikel sind herzlich willkommen.
Meilensteine auf einen Blick
Gründung der Sparte Fussball
Meister der Kreisklasse B und Aufstieg in die A-Klasse
Die legendäre Meisterschaft: 46:14 Punkte und 112:43 Tore
Erster Abstieg in die Kreisklasse A
Rückkehr in die Kreisliga
Die Altherren werden Kreismeister
Seitdem fast immer eine 2. Mannschaft im Spielbetrieb
Die Wiedergeburt des Jugendfussballs
Meister der Kreisliga und Aufstieg in die Bezirksklasse
F-Jugend wird Vizemeister beim EN Mastercup
Der 86er/87er Jahrgang wird Kreismeister und gewinnt den EN Mastercup
D-Jugend wird Kreismeister und Hallenbezirksmeister
Sportplatzeröffnung: RWK I gegen FC Lovetch (1:19)
Neues Konzept mit Trainer Bernd Süllbrandt
Trainer Peter Glissmann holt junge Talente aus Elmshorn
Die Jugendabteilung wird komplett neu aufgebaut – federführend Hannes Schüler und Kim Neidenberger
Gründung des 68er Clubs
Der erste RWK SwansCup
Die U15 (Jahrgang 2013/2014) steigt in die Verbandsliga auf
Start von Jugendfussball Südsteinburg
Die 1. Herren spielt seit zehn Jahren in der Kreisliga
Die ersten Jahre (1968 bis 1990)
Die Sparte Fussball wurde im Jahre 1968 gegründet, und voller Stolz können wir damalige Gründungsmitglieder auch heute noch in unseren Mitgliederlisten finden.
Bereits 1971 konnte RWK als Meister der Kreisklasse B in die A-Klasse aufsteigen. Unter dem Trainer Günter Carstens gelang bald der Aufstieg in die Kreisliga und später auch eine Platzierung vor dem Nachbarschaftsrivalen VfR Horst, was die Vormachtstellung im Südsteinburger Fussball bedeutete.
Nach der legendären Meisterschaft 1974 (46:14 Punkte und 112:43 Tore) stieg die Mannschaft auf. Aufgrund einer Umstrukturierung des Verbandes wurde hier der Neuling RWK zwei Klassen höher in der Bezirksliga eingruppiert. Dieser Herausforderung konnte der Aufsteiger nicht standhalten und wurde in den nächsten zwei Jahren wieder nach unten in die Kreisliga durchgereicht.
Ein erneuter Versuch in der Bezirksklasse schlug 1979 ebenfalls fehl und endete nun erstmals in der Kreisklasse A. Mitte der 80er Jahre gelang die Rückkehr in die Kreisliga.
Seit 1985/86 befindet sich in beinahe jeder Saison eine zweite Mannschaft im Spielbetrieb.
Die 90er Jahre bis 2003
Auch in den späten 90er Jahren wurde deutlich, dass die 1. Fussball-Mannschaft von Rot-Weiss Kiebitzreihe ihre besten Jahre in der Kreisliga absolvierte. Unter den Trainern Norbert Huwald (1988/89), Georg Kelting (1990/91) und Udo Strauer (1991/93) spielte RWK fast immer eine gewichtige Rolle in der Kreisliga Steinburg.
In der Saison 1993/94 wurde die Ligamannschaft unter dem Trainer Jürgen Prieß dann erneut Meister ihrer Klasse und stieg in die Bezirksklasse auf.
Dort trat die 1. Herren aus Kiebitzreihe sehr gut auf und es gelang eine für einen Aufsteiger aus einer kleinen Gemeinde wie Kiebitzreihe gute Platzierung als 12. der Tabelle. In diesem Jahr wurde aber die neue Oberliga eingeführt und dies führte zu einer erneuten Neuordnung der Bezirke und Kreise. Aus der Bezirksklasse mussten fünf Mannschaften absteigen. Wie schon nach der Kreismeisterschaft des Jahres 1974 musste RWK aufgrund einer Umstrukturierung von Verbandsseite eine erneute unerwartete Beeinflussung hinnehmen und wieder absteigen. Meisterschaft und Aufstieg der zweiten Mannschaft in die B-Klasse blieben aufgrund dieses Schocks nahezu unbeachtet.
Die Rückkehr in die Kreisliga lähmte die Mannschaft derart, dass die neue Saison schlecht begann und der Erfolgstrainer Jürgen Pries im Einvernehmen mit der Mannschaft seine Trainertätigkeit bei RWK beendete. Ende 1995 überbrückte Gerald Paschke kurzfristig diesen Engpass, bis zur Rückserie 1995/96 der Itzehoer Kai Theede seine Tätigkeit in Kiebitzreihe aufnahm.
In den Jahren 1996-1999 spielte RWK einen erfolgreichen Fussball in der Kreisliga. Hätten wir das legendäre Spiel in Krempe nicht mit 0:1 verloren, wären wir anstelle des TuS Krempe (heute bereits in der BOL) in die Bezirksklasse aufgestiegen.
Auch nach diesem Misserfolg kam RWK nicht zur Ruhe. Mitte der Saison 1999/2000 übernahm dann erneut der „alte Fuchs“ Udo Strauer das Ruder und brachte das „Schiff RWK“ mit 10 Siegen in Folge wieder in ruhiges Fahrwasser. Da Udo nur als Interimstrainer fungieren wollte, wurde zur neuen Saison erneut auf einen alten Bekannten zurückgegriffen: Norbert Huwald aus Horst leitete ein Jahr die Geschicke unserer Mannschaften.
In der abgelaufenen Zeit wurden dann die Versäumnisse der letzten Jahr(zehnt)e in der Jugendarbeit deutlich. Aufgrund eines fehlenden Jugendunterbaus veralteten die Mannschaften zusehends. Es wurde immer schwieriger, zwei schlagkräftige Mannschaften aufzustellen.
Aus diesem Grunde wurde in der Saison 2001/02 ein neues Konzept gemeinsam mit dem neuen Trainer Bernd Süllbrandt aus Glückstadt ausgearbeitet. Und durch seinen Bekanntheitsgrad konnte er zahlreiche Spieler motivieren, nach Kiebitzreihe zu kommen. Somit war die folgende Kreisliga-Saison äußerst erfolgreich für die Kiebitzreiher Kicker. Vielleicht lag es an dem wohl spektakulärsten Testspiel, das je in Kiebitzreihe durchgeführt wurde: Anlässlich der Sportplatzeröffnung im Juli 2001 traf RWK I auf den bulgarischen Meister und Champions-League Teilnehmer FC Lovetch. Entweder die standesgemäße Niederlage mit 1:19 gegen den hochklassigen Gegner oder aber die neue, wunderbare Sportanlage schienen die Kiebitzreiher Fussballer zu motivieren und man belegte erneut einen Spitzenplatz in der Kreisliga. Für das folgende Jahr erfolgte jedoch eine sehr hohe Zielsetzung, die leider nicht erreicht wurde. Daraus resultierten Unstimmigkeiten in der Mannschaft und der Abgang mehrerer Spieler. Eine Trennung von Bernd Süllbrandt und damit eine Umstrukturierung beider Mannschaften war unausweichlich.
Dem neuen Trainer Peter Glissmann aus Elmshorn gelang mit den verbliebenen Spielern der doppelte Erfolg mit dem frühzeitigen Klassenerhalt der Ligamannschaft und einem sehr guten Abschneiden von RWK II in der B-Klasse.
Für die neue Saison 2003/2004 gelang ihm mit seinen Kenntnissen der Elmshorner Fussballszene die Verpflichtung mehrerer junger Nachwuchstalente aus der Nachbarstadt. Sollten wir diesmal Glück mit den Neuverpflichtungen haben, kann uns das eine reibungslose Integration unserer Jugendspieler in den nächsten Jahren ermöglichen.
Weitere Mannschaften im Herrenbereich
Seit den 80er Jahren bereichern ehemalige Ligaspieler nach ihrem Ausscheiden aus dem Punktspielbetrieb die Altherrenmannschaften. Der Mannschaft um Günter Petersen, Uwe Hartmann und Jürgen Kawalek gelang 1984 sogar der Gewinn der Altherren-Kreismeisterschaften. Zu besonderen Anlässen, wie z.B. der Sportplatzeröffnung 2001 oder anlässlich des jetzigen Jubiläums lassen es sich unsere „Goldies“ nicht nehmen, nochmals ihre Schuhe zuschnüren und einen gepflegten Ball zu spielen.
Auch heute gibt es noch eine rot-weisse Altherren-Mannschaft, die sich aus ehemaligen Ligaspielern wie Michael Mielke oder Ralf Mehrens sowie neuen Bewohnern der Gemeinde zusammensetzt und in der Altersgruppe der Senioren antritt. Obwohl die Truppe nicht so erfolgreich ist wie ihre Vorgänger, nimmt sie dennoch wichtige Funktionen wie z. B. Jugendbetreuung oder Vorstandsarbeit wahr.
Seit einigen Jahren ermöglicht Rot-Weiss Kiebitzreihe einigen Hobbyfussballern, die fast alle Tür an Tür in Horst wohnen, die Ausübung ihrer Freizeitbeschäftigung. Doch wenn diese Truppe dann mal auf andere Mannschaften der Sparte (z. B. die 2. Herrenmannschaft oder die Altherrentruppe) trifft, merkt man doch, dass die Jungs ihr Geschäft verstehen.
Die bisherigen Leiter der Sparte Fussball
Stand der Chronik: Christian Urban leitete die Geschicke der Fussballsparte mit Oliver Schlegel (2. Vorsitzender und Jugendobmann), Thomas Pries (3. Vorsitzender) und Wilhelm Möller (Kassenwart). Doch ohne die tatkräftige Unterstützung der Betreuer im Erwachsenen- und Jugendbereich sowie den Einsatz der Eltern unserer Jugendfussballer wäre der Erfolg der Sparte kaum denkbar.
Die Jugendabteilung seit 1992
Das Jahr 1992 war nicht nur für den internationalen Fussball mit der Europameisterschaft in Schweden ein bedeutendes Ereignis, auch für den Kiebitzreiher Fussball war es die Wiedergeburt des Jugendfussballs, der von Herbert Buck, Folke Lübeck und Michael Ziller ins Leben gerufen wurde. Zur ersten Mannschaft gehörten 14 Jugendliche im Alter von 3 ½ bis 6 Jahren, die den RWK-Fussball im Kreis Steinburg vertreten sollten.
Zum besseren Kennenlernen wurde erst einmal eine Ausfahrt mit Eltern, Geschwistern, Zelten, Pütt un Pann und sonstiger Ausrüstung nach Nordhastedt unternommen. Zwei Testspiele gegen die ortsansässigen Mannschaften, Paddeln, Baden und andere Freizeitaktivitäten bildeten das Rahmenprogramm dieser Wochenendausfahrt. Im Laufe der Zeit gesellten sich immer mehr Jugendliche dazu, so dass bald eine zweite Mannschaft gebildet werden konnte.
Um auch den Vergleich mit anderen Teams zu suchen, wurden diese für den Punktspielbetrieb im Kreis Steinburg angemeldet. Dem anfänglich gezahlten Lehrgeld folgten nach kurzer Zeit die ersten Erfolge und im Verlauf der nächsten Jahre sollte sich diese Serie fortsetzen.
Zum Zeitpunkt dieser Chronik (2003) gehörten 107 Spieler der Jugendabteilung an, aufgeteilt in 7 Mannschaften beginnend mit zwei G, einer F, zwei E, einer D sowie einer C und einer B in Kooperation mit dem VFR Horst.
Alle Ereignisse der letzten Jahre aufzuführen, würde diesen Bericht zu lang werden lassen, deswegen sind nur einige „Highlights“ aufgeführt. Zu den größten Erfolgen zählte sicherlich die Endspielteilnahme der F-Jugend beim EN Mastercup im Jahr 1996, gespielt wurde vor einer Kulisse von knapp 2.000 Zuschauern, am Ende wurde man Vizemeister.
Des Weiteren gehört dazu der überlegene Auftritt des 86er/87er Jahrgangs in der Saison 1998/1999 mit dem Gewinn der Kreismeisterschaft, dem EN Mastercup und dem knappen Verfehlen der Hallenkreismeisterschaft. Die D des Jahrgangs 1988/1989 sorgte mit dem Kreismeistertitel und der Hallenbezirksmeisterschaft in der Saison 2000/2001 für Furore.
Die jetzt abgelaufene Saison war für alle RWK-Mannschaften wahrscheinlich mit dem 3. Platz der F, dem Staffelsieg der E1, der Vizestaffelmeisterschaft der E2, dem 3. Platz der D, der Kreismeisterschaft der 7er C und der Vizekreismeisterschaft der 11er C die erfolgreichste.
Nicht zu vergessen sind die Erfolge unserer „Kleinsten“, die noch nicht am Punktspielbetrieb teilnehmen, aber bei Freundschaftsspielen und Turnieren einige schöne Erfolge erzielt haben.
Außerdem konnten wir im Lauf der letzten Jahre einige Auswahlspieler hervorbringen, wobei ein Spieler sogar den Sprung in die erweiterte Landesauswahl schaffte.
Viele Turnierteilnahmen in Schleswig-Holstein und Dänemark sowie verschiedene Trainingslager in Norddeutschland und Spanien rundeten unsere Aktivitäten ab.
Abschließend muss einfach noch gesagt werden, dass die Einbindung und das Engagement der Eltern mitentscheidend für diese bisher erfolgreichen Jahre waren, ohne dabei natürlich die Arbeit der Trainer, Betreuer und Gönner zu vergessen. Sicherlich ist in diesem Bericht das eine oder andere unerwähnt geblieben, aber die Fortsetzung folgt in der Broschüre zum 100 jährigen Jubiläum.
2004 bis heute
Hier fehlen noch die Jahre 2004 bis 2019. Wenn Du Erinnerungen, Fotos, Zeitungsartikel oder Ergebnisse aus dieser Zeit hast, melde Dich gerne bei uns.










